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Bauanleitung

Ralf Fackiner
www.ast-ra.de

Manuelle Nachführung für die Astrofotografie mit  Klappdübel M5  
 Nach Gewindesteigung 0,8mm pro Gang richten sich alle Abmessungen.

Bauanleitung(ein Versuch):

Grundplattenrest 250 / 260mm Länge

Bodenplatte und Polplatte
mit Gehrungsschnitt versehen..
      
Scharnier auf Polplatte linksbündig anlegen,
Schraublöcher markieren, ankörnen, vorbohren.
                            
Dreharmoberkante bündig neben Bodenplatte legen.
       Scharnier aufklappen, Schraublöcher anzeichnen, wie oben,
     exakt ausgerichtet verschrauben.

Ein doppelseitiges Klebeband kann hierbei sehr hilfreich sein!

Beide Platten zusammenklappen und Abstände markieren:      Mitte der Scharnierdrehachse bis Mittelpunkt Drehstab
                             und gleiche Entfernung auf die Polachse =       Mitte des Klappdübelgelenks

Dreharm für weiter Montage zunächst wieder vom Scharnier lösen!

Dreharm senkrecht einspannen und Bohrung für Drehstab mit Holzbohrer setzen.
   Bohrtiefe 10 mm weniger als Drehstablänge, also 60 mm.


   Bohrung für Montagewinkel setzen.
   Winkel an Oberkante Schwenkarm anlegen, montieren.
  
   Klappdübel mittig auf das Bohrloch aufsetzen und vorsichtig anschrauben
     bzw. zunächst vorbohren.
   Vorsicht: Die Gewindestange dabei nicht ganz heraus schrauben und
   nicht zuviel Kraft aufwenden.
     Der zylindrische Mittelteil muß sich noch gut drehen lassen!
     Die kleinen Krallen markieren die Position der Klappen.
     Wieder abschrauben.

Polplatte mit der Grundplatte von vorn verschrauben, evtl. Holzleim verwenden.
     Grundplatte vorbohren, zusammenstecken, fixieren, weiter vorbohren
     und verschrauben. Dreharm wieder anschrauben.

Gewindestange mit Knebelgriff versehen und mit Schraube kontern.  
     Gewindestange einschrauben.
     (Mittlere Kontermutter auf vorderes Ende drehen und Unterlegscheiben
     aufstecken. je nach Konstruktion
)
    
     Durch den  Drehstab schrauben, Unterlegscheiben  aufstecken und mit 
     Muttern spielfrei abschließen.
     Die Einstellung ist durchaus diffizil und erfordert evtl. Hilfe,
     zumindest einen  Tropfen Öl!

     Hat man maßhaltig gearbeitet, ist die Nachführung einsatzbereit,
     sofern man den Kugelkopf montiert hat.

Libellen / Visiereinrichtungen anbringen nach Belieben.

Polplatte und Dreharm auf mm genau bohren (Durchgang für Gewindestange min. 15 mm).

Die Antriebsachse sollte exakt senkrecht zu  Pol- und Schwenkplatte stehen.

Der Bolzen kann im Bereich der Antriebsachse plan gefeilt oder mit einer Buchse von quadratischem Querschnitt abgedeckt werden.
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Damit wird ein gleichmäßiger Lauf erreicht. 

Zum richtigen Ansetzen der Bolzen- bohrung kann die Libelle dienen, die wir später zum Ausrichten der Nachführung  benötigen.

Das Entscheidende ist:
Kein Höhenschlag beim Drehen!

Ausarbeitung: Bolzen
 mit Gelenkfunktion.

Der senkrechte Bolzen d= 8mm (oder 10mm) wird mit einem M5 Gewinde versehen (Gewindebohrer) und wiederum spielfrei, aber dennoch halbwegs leicht drehbar in eine senkrechte (!) Bohrung des Schwenkarms eingesetzt.
Der Bolzen sollte bis etwa 10mm unter das Querloch reichen.

Dabei nicht vergessen, den Bolzen oben mit einer weiteren Bohrung zu versehen, damit er wieder heraus gezogen werden kann!

Die große Bohrung im Schwenkarm wird mit dem Forstnerbohrer hergestellt.

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Links:

Anbringen des Montagewinkels für den Kinoneiger oder Kugelkopf:

Kräftigen Metallwinkel besorgen,
mit Geindeschraube an der Polplatte befestigen (vor deren Montage!) und mit Sicherungsschraube gegen verdrehen schützen.

Wahrscheinlich benötigt man eine Fotogewindeschraube 1/4Zoll für die Befestigung des Kugelkopfes.

Je nach Gewicht der Kamera: Mehr zum Scharnier hin oder in größerem Abstand davon montieren.

Doppelgelenk und Antrieb
Das besondere der Konstruktion ist der spielfreie Antrieb!
Dafür  bietet ein KLAPPDÜBEL die ideale Grundlage, denn er enthält:
1. eine Gewindestange 5mm ordentlicher Qualität,
2. ein schwenkbares Innengewinde und
3. eine Befestigungsmöglichkeit.  
Siehe Foto

Am Ende der M5-Schraube befestigt man (Gewinde M5) einen Querstange, die zum Weiterdrehen dient.
Sinnvoll ist es, sie nicht mittig anzubringen,
weil man so in der Dunkelheit stets weiß, ob bereits die volle Minute
(=1 Umdrehung) oder erst die 1/2Minute um ist.

Einen Neigekopf kann mann sich natürlich auch selbst anfertigen:

Funktion: Drehen und Neigen um alle Höhen und Azimute erreichen zu können!

Planskizze seitlich  ==> unter TIPPS !